- Was kostet eine Website für meinen Handwerksbetrieb?
- 990 Euro für eine Seite mit Leistungen, Notdienst-Button, Karte und Kontakt. 1.990 Euro für eine komplette Website mit bis zu 15 Seiten, eigenen Stellenanzeigen und eingerichtetem Google-Unternehmensprofil. 2.990 Euro, wenn eine mehrstufige Anfragestrecke dazukommt, die Anfragen vorsortiert. Alle Beträge netto, ohne Umsatzsteuer nach § 19 UStG. Der Preis steht vor dem ersten Handschlag fest, es gibt keinen Stundensatz und keine Nachforderung.
- Bringt mir eine Website etwas, wenn mein Problem gar nicht die Kunden sind?
- Oft ja, nur anders als gedacht. Wer Leute sucht, verliert Bewerber, weil sie nichts finden, wenn sie den Betriebsnamen eingeben. Wer zu viele falsche Anfragen bekommt, verliert Stunden am Telefon, die eine Anfragestrecke vorher wegnimmt. Und ein Betrieb, dessen Leistungen, Referenzen und Anfragen öffentlich und an einer Stelle stehen, ist leichter zu übergeben als einer, der im Kopf des Chefs gespeichert ist. Gegen Zahlungsziele und Fachkräftemangel hilft eine Website nicht. Für Einzelunternehmer schreibe ich dafür Jobrechnung und JobZeiten; ab ein paar Mitarbeitern sehen wir uns an, womit der Betrieb heute arbeitet, und verbinden die Schritte dazwischen, statt ein weiteres Programm danebenzustellen.
- Muss ich ein Abo abschließen?
- Nein. Beim Paket Start kaufen Sie die Seite und sind fertig; sie läuft bei Ihrem eigenen Anbieter, und Sie bleiben dort Vertragspartner. Die Pflege für 39 Euro im Monat können Sie dazunehmen oder weglassen. Bei den größeren Paketen gehört der Betrieb dazu, weil Anfrageformular, Datenbank und Google-Profil laufend betreut werden müssen.
- Wie lange dauert es, bis die Seite steht?
- Für einen Onepager rechne ich mit etwa zehn Stunden Arbeit, verteilt auf zwei bis drei Wochen. Den größten Teil der Zeit brauchen nicht ich, sondern die Abstimmung: Texte gegenlesen, Fotos aussuchen, Domain umziehen. Wer zügig antwortet, ist schneller online.
- Bringt mir eine Website wirklich Bewerbungen?
- Sie ist kein Ersatz für eine Stellenanzeige, aber die Seite, die ein Geselle aufruft, bevor er sich bewirbt. Deshalb bekommt jede offene Stelle ab dem Paket Betrieb eine eigene Seite mit dem, was Bewerber wirklich wissen wollen: Womit arbeiten Sie, wie sind die Zeiten, wer ist das Team. Dazu eine Kurzbewerbung, die am Handy in zwei Minuten funktioniert, ohne Anschreiben und ohne Mappe als PDF.
- Wo liegen die Daten meiner Kunden?
- In Deutschland. Die Seite läuft bei einem Anbieter Ihrer Wahl, und Vertragspartner bleiben Sie — ich helfe bei der Auswahl und achte auf ein deutsches Rechenzentrum und einen sauberen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Anfragen gehen nicht über einen Formulardienst in den USA, sondern in eine eigene Datenbank. Für die Pakete mit Anfragestrecke halten wir zusätzlich schriftlich fest, wer welche Daten verarbeitet, nach Art. 28 DSGVO.
- Ich habe schon eine Website. Lohnt sich eine neue?
- Nicht unbedingt. Wenn Ihre Seite auf dem Handy funktioniert und Anfragen bringt, brauchen Sie keine neue, sondern jemanden, der sie auffindbar macht. Das sage ich Ihnen im Gespräch auch, statt Ihnen etwas zu verkaufen. Die Anfragestrecke auf dieser Seite führt bei dieser Antwort ebenfalls nicht zu einem Paket.